Triathlon Blog

Triathlon Blog des DUC Darmstadt

Berichte unserer Triathleten direkt aus den Trainingslagern und Wettkämpfen.

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Kommentar von Michael Rexroth |

Freitag, 21.03.14

Der Tag fing wieder einmal mit Frühschwimmen an.
Ich muss gestehen, es ist mir heute schwer gefallen aufzustehen. Gestern haben wir uns nach der El Teide Tour noch ein paar Sevesas gegönnt. Vielleicht habe ich eins zu viel getrunken!
Auf dem Weg zum T3 Trainings Center, zeigte Teneriffa schon sein nicht so schönes Gesicht.
Es war bewölkt, sehr windig und um die 15 Grad. Leider ist es auch nicht besser geworden.
Nach dem Frühstück ging es um 10:00 Uhr wieder aufs Rad. Das Ziel war heute Grenadila.
Eine eher „flache“ Strecke im Vergleich zu gestern.
Stephan´s Ansage war: „80 km & 1200 HM“ na dann rauf aufs Rad und los.
Am Anfang ging es wieder wellig an der Küste entlang. Leider blies uns der Wind mit ca. 35 km entgegen. So ging es gleich wieder mit vollem Einsatz los.
Nach Grenadila ging es dann heute nur 16 km rauf. Ich muss gestehen, El Teide forderte seinen Tribut. Ich hatte heute echte mühe. Irgendwann war ich dann aber doch oben.
Nach einem Café au leche und einem Stück Kuchen sind wir dann die restlichen 32 km wellig zurück geflogen.
Nach dem Mittagessen und einem kleinen Mittagsschlaf ging es dann wieder mit neuen Kräften zum Schwimmen. Den sportlichen Abschluss vom Tag machte dann Yoga.
Am Abend war ich dann froh, dass es Morgen nach Hause geht. Ich habe das Gefühl all meine Körner aufgebraucht zu haben.
Nach dem Abendessen feierten wir (Heiko, Lars unser Bergkönig und ich) mit viel Sevesa den letzten Abend im Camp.
Fazit des Tages. So langsam reicht es.

Samstag, 22.03.14

Letzter Tag in Teneriffa.
Dank den Sevesas haben Heiko und ich das Frühschwimmen geschwänzt.
Nach dem Frühstück, ging es dann ans Kofferpacken.
Immer im Hinterkopf, ich muss Gewicht einsparen. Schließlich wollte ich nicht schon wieder 20 € für Übergepäck bezahlen.
Zum sportlichen Abschluss sind Heiko und ich heute mit der Cappuccino Gruppe gefahren.
Schön gemütlich die Beine locker fahren.
Am Ende waren es dann aber auch wieder 50 km mit 600 HM.
„Flacher geht es nicht“ sagte Annette.
Nach dem Mittagessen ging es dann mit dem Taxi zum Flughafen.
Ich war gespannt wie viel kg mein Koffer haben wird.
Die Waage sagte 15,0 kg.
Punktlandung.
Jetzt sitze ich im Flieger, um mich rum lauter ungeduschte Strandurlauber und lasse gedanklich die Woche Revue passieren.
Eine wunderschöne Woche liegt hinter mir. Ich habe viele neue & nette Menschen kennengelernt, Freundschaften geknüpft und tolle Radausfahrten gemacht. Die Radausfahrten waren nicht immer leicht, haben aber immer sehr viel Spaß gemacht.
Das Masca Tal werde ich nie mehr vergessen und ich bin mir sicher es gibt mir sehr viel Kraft auf meinem weiteren Weg nach Roth.
Für Abwechslung sorgten das Schwimmen und der Strömungskanal sowie das abendliche Yoga.

Fazit der Woche: Das Camp verdient das Prädikat super gut und schreit nach einer Wiederholung im nächsten Jahr.

Bis zum nächsten Event Ende Mai.
Da fahren wir die DUC Triathleten für 4 Tage in den Bayrischen Wald nach Kemmern zum Kurz-Trainingslager.
Trainieren werden alle, der eine mehr Radfahren der andere mehr die 4. Disziplin.
Bis dahin euer Michael

Kommentar von Michael Rexroth |

Hola aus Teneriffa
Heute stand ein echter Berg auf dem Plan. El Teide wir kommen.

Schade war nur, dass Teneriffa sein nicht so schönes Gesicht am Morgen zeigte.
Es war bewölkt und windig.
Stephan unser Guide versprach uns aber ab 1000 Meter kommt die Sonne.
„Über den Wolken muss die Sonne grenzenlos sein....“ ha, ha dachte ich und bis dahin ziehen wir uns warm an.
Egal, es ging ja sowieso nur bergan, da kommt es uns ja entgegen, wenn der Planet nicht so brennt.
Schwimmen viel der Königsetappe zum Opfer (so ein Mist), weil wir schon um 9:00 Uhr weggefahren sind.
Das Profil heute war klar und einfach zu merken.
60 km bergan bis auf 2300 Meter, dann 50 km bergab und dann 20 km wellig an der Küste entlang, damit es uns wieder warm wurde.
So sind am Ende des Tages wieder 3000 HM zusammengekommen.

Und Stephan hatte Recht, ab 1100 Meter zeigte die Sonne ihre ganze Kraft. An der Gondelstation vom El Teide war es sogar richtig heiß. Was ich in 2300 Meter Höhe nicht erwartete hätte.
Die Auffahrt war lang 3:30 Std. aber wunderschön zu fahren. Mit Steigungen zwischen 6-8% ging es an der Küste entlang durch Pinienwälder und Lava Landschaften immer höher dem Himmel entgegen.
Der Lohn ein super Karottenkuchen mit Café con leche und eine sensationelle Abfahrt runter ins Tal.
Fazit des Tages:
Nach 60 km bergan am höchsten befahrbaren Punkt von Teneriffa zu stehen, die Lava Landschaft zu sehen hat schon etwas Magisches.
Bis Morgen euer Michael

Kommentar von Michael |

Erstes Lebenszeichen aus Teneriffa.
Ich kann es nicht anders sagen, hier ist es super, super schön:-).
Aber der Reihe nach.
Heiko und ich sind am Samstag Morgen gegen 9:45 Uhr in Richtung Frankfurt Hahn gestartet. Die Anreise startete schon mit dem ersten Schock. Mein Koffer war 2 kg zu schwer. Naja dachte ich, wird schon nicht so schlimm sein. Leider sah das die Dame am Check In Counter anders. Ich durfte gleich mal 20 Euro nachzahlen. Ein echtes Schnäppchen ;-).
In Teneriffa angekommen, zeigte die Insel ihre ganze Schönheit 22 Grad, Sonne und natürlich der berühmte Teneriffa Wind.
Das kann ja heiter werden, dachte ich.
Im Hotel angekommen, nahmen wir unsere Räder in Empfang. Ein Blick auf die Schaltung und was sehe ich da, eine Tussi-Schaltung – vorne 3 Ritzel, wer braucht den so etwas dachte ich. Naja, ich muss sie ja nicht fahren.
Dann nur noch Abendessen, kennenlernen der anderen Camp-Teilnehmer und ab ins Bett.
Am nächsten Tag beginnt das Trainingslager mit all seinen Facetten.

Sonntag, 16.03.14
Um 6:15 Uhr riss mich mein Wecker aus dem Tiefschlaf, Frühschwimmen war angesagt.
7:00 Uhr, es dämmerte gerade, ging es dann in den 26,7 Grad warmen Pool. Super schön, wenn es nicht gerade 7:00 Uhr morgens wäre.
8:00 Uhr ging es dann zurück ins Hotel frühstücken.
10:00 Uhr war Abfahrt zur ersten Tour. Bei 22 Grad uns blauem Himmel, sind wir dann mit kurzem Radtrikot und kurzer Hose zur flachen Einrolltour gestartet. Was man so in Teneriffa flach nennt. Nach 72 km & 1000 HM und starkem Wind sowie einem Capuccino waren wir wieder am Hotel.
Nachdem wir uns einwenig gesammelt hatten, ging es um 17:00 wieder zum Schwimmen und dann zum Yoga.
Danach Abendessen, 2 Bier an der Theke und ab ins Bett.

Montag, 17.03.14
Der Tag begann wieder mit Frühschwimmen, was ein Traum.
Das Ziel mit dem Rad war heute Vilaflor, ein Bergdorf auf 1200 Höhe.
10:00 Uhr ging es Los und nach 35 Km Anstieg 6-8 % Steigungen und 1500 HM waren wir dort.
Endlich mal ein Berg, ha, ha.
Nach einem Capuccino und einer Cola stürzten wir und in die Abfahrt.
Der Rückweg war geschenkt, 42 km nur bergab. Super.
Zum Mittagessen 14:00 waren wir wieder zurück.
17:00 Uhr dann wieder Schwimmen und 18:00 Uhr Yoga.
Annette sagte am ersten Tag, unser Camp hat Urlaubs- Charakter. Davon merke ich noch nichts.

Dienstag, 18.03.14
Heute mal kein Frühschwimmen dafür ging es um 9:00 Uhr nach Masca.
Masca liegt im Westen von Teneriffa und gehört zu den schönsten Flecken der Insel.
Der Nachteil an Masca, man hat eine Anfahrt von 90 km und 3000 HM. Nach zwei langen Anstiegen von je 30 km mit moderate Steigungen von 6-8 % und einer geilen Abfahrt von 20 km waren wir in Masca.
Das Tal ist traumhaft. Ich habe wenige vergleichbares bis jetzt gesehen. Einfach nur schön.
Nach Masca, ging es dann aber erst Richtig los. Wir mussten noch über einen Berg.
Der Anstieg war kurz ca. 4 km und 460 HM mit bis zu 26% Steigung mit schlechtem Straßenbelag. Aber irgend wann ist man auch da oben.
Heute war ich froh, dass ich eine Tussi-Schaltung hatte.
Nach 120 km, 3000 HM, 6:08 Netto und 8:30 Brutto Radzeit und einem Capuccino sowie einem Käsebaguette waren wir wieder am Hotel.
Fürs Schwimmen war es zu spät, so ein Mist ;-) und Yoga habe ich ausfallen lassen.
Fazit vom Tag: Die Masca Tour ist das Schönste was ich bis jetzt mit dem Fahrrad gemacht
habe. Nach dem Abendessen noch 2 Bier und dann mit schmerzenden Beinen aber glück über die tolle Tour ins Bett. Morgen ist Ruhetag. Was man so Ruhetag nennt.

Mittwoch, 19.03.14
Ruhetag
Wieder 7:00 Uhr Frühschwimmen, wer hätte es gedacht.
Nach dem Frühstück wartet ein weiteres Highlight auf uns.
Schwimmen in einem Strömungs-Kanal. Was ein Spaß.
Drei Videokameras nehmen einen von allen Seiten auf und das Tempo wird nach und nach schneller gedreht. Bis man hinten am Gitter hängt.
Was ne Show.
Das Beste war, wir haben uns einmal an einer Stange festgehalten und die Gegenstromanlage ist auf Weltrekordzeit eingestellt worden. 2,26 m pro Sekunde. Ich habe fast die Badehose verloren. Mir ist es ein Rätsel wie man so schnell schwimmen kann.
Heute Abend gibt es für uns die Auswertung, ich bin gespannt.
Jetzt sitze ich am Pool und vor mir im Becken trainiert die Belgische Nationalmannschaft. Man können die Schwimmen.
Der Preis für das schöne und elegante Schwimmen bei den Belgiern ist 2 Trainingseinheiten á 3 Stunden am Tag und ein Wochenumfang von 87 km. Ja, ihr habt richtig gelesen 87 km.

Heute Nachmittag steht noch Lauf ABC auf dem Plan, Schwimmen und Yoga.
Das war dann der Ruhetag.
Morgen fahren wir auf den Teide.
Endlich mal ein Berg. Die Anfahrt ist 45 km bergan und der Pass liegt auf 2300 Meter.
Das wird ein echter Spaß.
Bis dahin Michael

Kommentar von Michael Rexroth |

Hallo DUCler,
am Samstag, 15.03.14 geht es zum Tria Trainingslager nach Teneriffa.
Ein weiterer Schritt auf dem Weg nach Roth.
Matthias treibt sich schon seit letzten Mittwoch auf Mallorca rum und lässt dort die Waden glühen.
Alles weiter ab Samstag.
Bis dahin
Michael

Kommentar von Michael Rexroth |

0:30 Uhr
Wir haben alle genug und gehen jetzt schlafen.
Gute Nacht
Michael

Kommentar von Michael Rexroth |

18:00 Uhr
Nach einer Dusche und etwas Ruhe auf dem Zimmer geht's jetzt zur Saisonabschiedfeier ins Brauhaus nach Riegel
Michael